C
CAGR
Abkürzung für "Compound Annual Growth Rate" (Jährliche Wachstumsrate)
Capesize
Größenbezeichnung für Schiffe, die aufgrund ihrer Größe nicht mehr durch den Suezkanal fahren können und daher das Kap der Guten Hoffnung umrunden müssen (Schiffe ab etwa 240.000 tdw Tragfähigkeit).
Capital Gain
Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen
Caps
Chancen eines Kursanstieges über eine zuvor festgelegte Höhe.
Cargo
Ladung
Cargo sharing (auch: Cargo sharing)
Eine Gesamtladung wird nach Quoten auf Reedergruppen verteilt, um ein Mindestladeaufkommen der betroffenen Schiffe zu erreichen. Zwischen Reedern wird innerhalb eines Pools aufgeteilt.
Carried Interest
Gewinnbeteiligung der Managementgesellschaft und deren Manager am Erfolg der verwalteten Fonds
caveat creditor
„Der Gl. schützt sich selbst.“ Der Grundsatz umschreibt, dass grundsätzlich keine Pflicht der kreditgebenden Bank besteht, über Risiken der geplanten Darlehensverwendung aufzuklären. Die Rechtsprechung hat zum Schutz der Anleger einige Ausnahmen entwickelt, etwa: unerfahrener Kunde, Wissensvorsprung der Bank, über Kreditvergabe hinausgehendes Eigeninteresse der Bank.
Case Szenarios
Fallstudien, die während der Prüfung einer potenziellen Beteiligung angefertigt werden. Es wird unterschieden zwischen "Worst Case" (negative Entwicklung), "Real Case" (realistische Entwicklung) und "Best Case" (optimistische Entwicklung).
Cash-flow
Zahlungsmittelüberschuss während einer Periode. Er wird aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet und ist Indikator der Innenfinanzierungskraft des Unternehmens.
CDO (Collateralised Debt Obligation)
Verbriefte oder unverbriefte Rechte, die durch einen Pool verschiedener Vermögensgegenstände gedeckt sind. Die Vermögensgegenstände, die als „Collateral“ bezeichnet werden, sind in der Regel Forderungen aus Darlehen oder Anleihen.
CDO2 (CDO squared)
(Weiter-)Verbriefung der im Rahmen eines CDO emittierten Wertpapiere/Notes.
CDS / Credit Default Swap
Kreditderivate. Werden auf Grund hoch standardisierter, international verwendeter Vertragswerke abgeschlossen und ähneln aus Sicht des Sicherungsnehmers einer Kreditversicherung.
Der Sicherungsnehmer (Sicherungskäufer - protection buyer) zahlt an den Sicherungsgeber (Sicherungsverkäufer - protection seller) einen festen Betrag und erhält im Gegenzug bei Eintritt eines vorab definierten Kreditereignisses, also beispielsweise der Insolvenz des Schuldners, eine definierte Zahlung, die sich üblicherweise anhand des Nominalbetrags einer fiktiven oder realen Schuld (sog. Notional Amount) berechnet.
Cellular vessel (auch: Vollcontainerschiff)
Containerschiff, das mit Zellen (cell guides) ausgerüstet ist.
Center-Management
Bezeichnung für die technische und kaufmännische Verwaltung und die wirtschaftliche Entwicklungssteuerung von Gewerbezentren (z.B. Einkaufszentren). Entwicklungssteuerung bedeutet z.B. Koordination der Werbegemeinschaft der gewerblichen Mieter, Öffentlichkeitsarbeit für das Gewerbezentrum, Marktforschung, Pflege des Mietermixes.
Charter
Miete oder Pacht eines Schiffes für einen festgelegten Zeitraum (timecharter) oder eine Strecke (tripcharter/voyagecharter).
Charterer
So wird der Befrachter genannt, der auf Basis eines Chartervertrages mit dem Verfrachter (Vercharterer) ein bemanntes sowie see- und ladungstaugliches Schiff zu Transportzwecken zur Verfügung gestellt bekommt. Der Chartervertrag bezieht sich auf das Schiff als Ganzes (Voll- bzw. Ganzcharter) oder auf einen Teil bzw. konkreten Raum (Teilcharter). Der Vertrag erstreckt sich entweder auf eine bestimmte Reise (Reisecharter) oder auf einen bestimmten Zeitabschnitt (Zeitcharter).
Charterer Haftpflichtversicherung
Schutz- und Schadensersatzversicherung für den Charterer gegen Risiken, die sich aus dem Chartervertragergeben, wie z. B. Kaskoversicherung für das Schiff, Personenschäden, Schäden an Fremdladung, Wrackbeseitigungskosten, Verschmutzungsschäden
Charterrate
Mietzins für die Überlassung eines Schiffes, wird i.d.R. in US-Dollar oder Euro pro Tag gezahlt.
Chartervertrag
Wird zwischen dem Charterer und dem Eigentümer des Schiffes für die Beschäftigung (Zeitperiode oder Reise, siehe Charterer) des Schiffes geschlossen.
CDO (Collateralised Debt Obligation)
Verbriefte oder unverbriefte Rechte, die durch einen Pool verschiedener Vermögensgegenstände gedeckt sind. Die Vermögensgegenstände, die als „Collateral“ bezeichnet werden, sind in der Regel Forderungen aus Darlehen oder Anleihen.
Co-Investments, Co-Venturing (auch Syndizierungen)
Einbindung weiterer Investoren für ein Projekt zur Risikominderung (auch Business Angels, Corporate Venture Capital oder Unternehmen)
Coil
Zu Rollen aufgewickelte Flachprodukte mit rechteckigem Querschnitt (zylindrische Form), z.B. zum Transport von Stahl.
Co-Lead Investment
Portfolioinvestition in gleicher Höhe wie der Lead Investor, wobei dieser jedoch die Betreuung des Beteiligungsunternehmens übernimmt.
Completion bond guarantee (auch Vollendungsgarantie)
Durch die completion bond guarantee wird die termingerechte Fertigstellung einer Kino- oder TV-Produktion gegenüber den Geldgebern garantiert.
Container
Standardisierter Behälter. Da diese Metallbehälter genormt sind, sind sie berechenbar zu be- und entladen, sicher zu verschließen und problemlos im Schiffsverkehr einzusetzen. Einheit TEU und FEU (siehe TEU und FEU).
Containerbrücke
Spezieller landseitiger Kran für den Containerumschlag
Containerschiff
Schiffstyp zum ausschließlichen Transport von Containern.
Containership Association
Solidarfonds von Schiffen zwischen 1.000 und 2.000 TEU in Form einer Versicherung auf Gegenseitigkeit bei schwierigen Marktverhältnissen
Containerumschlag
Anzahl von Containern, die in einem Hafen von Land an Bord oder umgekehrt geladen werden.
Corporate Finance
Entwicklung von Akquisitions- und Verkaufsstrategien von Unternehmen
Corporate Governance-Grundsätze (auch: Code of Best Practice)
Ordnungsrahmen für erfolgsorientierte Unternehmensleitung und verantwortliche Unternehmensüberwachung. Seit 2002 gelten in Deutschland die DCGK-Grundsätze. Diese enthalten zwingende Regelungen z.B. aus AktienG, aber auch unverbindliche „Soll-Empfehlungen“ (Verhaltenskodex).
Corporate Venture Capital
Venture Capital, das von Großunternehmen bereitgestellt wird.
CP
Commercial Paper, kurz laufende Schuldverschreibung mit einer Laufzeit von maximal 364 Tagen.
Credit Enhancement
Absicherung der Investoren in ABS- gegen Forderungsausfälle. Das geschieht überwiegend durch Tranchierung/Subordination. Dabei wird die Reihenfolge, mit der das SPV eingegangene Zahlungen auskehrt, so definiert, dass es zu einer vorrangigen Bedienung höherer Tranchen (z. B. Senior Notes) vor der Bedienung anderer Tranchen (z. B. Junior Notes) kommt. Solche Tranchierungen kann z.B. auch durch Rückbehalt der niedrigsten Tranche durch den Originator (z.B. durch Verkauf mit Diskont und Rückschüttungen der Mehrerlöse) erfolgen. Andere Formen des Credit Enhancement sind z.B. andere Sicherheiten (Overcollateralisation) und der Aufbau von Reservekonten aus Einzügen auf das verbriefte Vermögen.
creeping control transaction
„Heimliches Anschleichen“ des Bieters durch sukzessiven Aktienerwerb“. Ziel: Kontrolle über ein Unternehmen erlangen. Durch Meldepflichten gegenüber der BaFin bei Überschreiten von Schwellenwerten (5, 10, 25, 30 %) nicht mehr möglich.
Crude Oil
Englische Bezeichnung für bereits von Wasser, Salz und Gasen gereinigtes Erdöl. Im internationalen Handelsverkehr wird häufig nur die Abkürzung Crude benutzt.
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