D
Dachfonds
Kaufen Anteile anderer Fonds, so genannter Zielfonds. Das können hauseigene oder Produkte fremder Gesellschaften sein.
Daytrading
Börsengeschäft; spekulative Anlageform. Versuch, durch Tagesschwankungen von Aktien Geld zu verdienen.
DAX
Deutscher Aktienindex. Der DAX ist eine Kennziffer, die über Entwicklung und Stand der deutschen Aktienkurse der 30 nach Orderbuchumsatz und Marktkapitalisierung größten und umsatzstärksten Unternehmen an der Frankfurter Wertpapierbörse Auskunft gibt. Bildet Marktsegment der Blue-Chips ab: adidas, Allianz, BASF, Bayer, BMW, Commerzbank, Continental, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Lufthansa, Deutsche Post, Postbank, Telekom, E.ON, Fresenius, Henkel, Hypo Real Estate, Infineon, Linde, MAN, Merck, METRO, Münchener Rück, RWE, SAP, Siemens, ThyssenKrupp, TUI, VW.
Deal
Eingehende Anfrage bei einer Venture-Capital-Gesellschaft
Deal-flow
Summe aller einer Venture-Capital-Gesellschaft vorgelegten Deals
Debitorenrisiko (auch: Delkredererisiko)
Ist das Risiko aus ausstehenden Forderungen und umfasst sowohl die Zahlungsunfähigkeit als auch die Zahlungsunwilligkeit eines Schuldners.
Degressive Abschreibung
Degressive AfA (Absetzung für Abnutzung) Abschreibungsmethode, bei der die jährliche Abschreibung mit fallenden Jahresbeträgen - prozentwert vom jeweiligen Restbuchwert des Wirtschaftsguts - errechnet wird.
Delcredere-Haftung
Garantie für Zahlungsfähigkeit des Schuldners. Delkrederegeber übernimmt gegenüber dem Gläubiger insofern die Haftung. Ist als Form des „Einstehens für fremde Schuld“ der Bürgschaft angenähert.
Delisting
Rückzug eines börsennotierten Unternehmens von der Börse; Widerruf der Zulassung zum geregelten Markt. Aus Gründen des Anlgerschutzes in der Regel nur mit Pflichtangebot über Aufkaufen der Anteile von Minderheitenaktionären möglich (so BGH „Macrotron“-Entscheidung)
Delkredererisiko (auch: Debitorenrisiko)
Ist das Risiko aus ausstehenden Forderungen und umfasst sowohl die Zahlungsunfähigkeit als auch die Zahlungsunwilligkeit eines Schuldners.
Det Norske Veritas (DNV)
Renommierte norwegische Klassifikationsgesellschaft
Derivate
lat: derivare = ableiten. Auch Termingeschäfte genannt. Vertrag über Lieferung und Abnahme zu einem fest vereinbarten Preis, der erst eine gewisse Zeit nach dem Abschluss (in der Regel mehr als 2 Tage danach) erfüllt wird. Preis (Kurs) dieser Instrumente ist grundsätzlich abhängig von einem ihnen zugrunde liegenden Marktgegenstand (Basiswert; underlying). Es gibt Futures und Optionen. Mögliches Basiswerte sind etwa: andere Wertpapiere (z.B. Aktien, Anleihen), marktbezogene Referenzgrößen (Zinssätze, Indices, Wechselkursrisiken), andere Handelsgegenstände (Rohstoffe, Devisen) oder das Wetter.
Derrick
dt.: Ladebaum. Schwenkbarer Schiffsladebaum, dient zum Laden und Löschen auf konventionellen Stückgutschiffen.
Deutsche Ausgleichsbank
Anstalt des öffentlichen Rechts, die überwiegend Aufbaudarlehen an kleine und mittlere Unternehmen sowie an Existenzgründer vergibt.
Devisenmarkt
Grundsätzlich ein Handel zwischen den Banken (Interbankenmarkt). Handel von Schecks und Wechseln auf fremde Währungen; erforderlich für grenzüberschreitenden Handel.
Devisentermingeschäft
Sicherungsinstrument zur Minimierung des Fremdwährungsrisikos gegenüber der Fondswährung (z.B. Euro). Wichtig, da Erlöse und Kosten oft in unterschiedlichen Währungen anfallen.
DIHK
Abkürzung für Deutscher Industrie- und Handelskammertag
Dilution (auch: Verwässerung)
Wenn eine Gesellschaft zusätzliche Anteile vergibt, verlieren die Anteile der Altgesellschafter an Wert, sie werden "verwässert".
Direkte Beteiligung
Ein Investor bringt zusätzliches Gesellschaftskapital in eine GmbH oder AG ein und wird so Mitunternehmer.
Direktkommanditist
Kommanditist, der sich direkt und nicht über Treuhänder an der Gesellschaft beteiligt.
Disagio
Abschlag (Disagio) vom Nennwert eines Wertpapiers oder Darlehens. Differenz zwischen Rückzahlungsbetrag (Nominalbetrag) und Auszahlungsbetrag eines Darlehens. Dadurch verringert sich der Nominalzins. Das Disagio (Auszahlungsverlust) kann unter bestimmten Umständen (einkommen-) steuermindernd wirken. Das Disagio hatte ursprünglich die Funktion einer einmaligen Abgeltung des Verwaltungsaufwandes, ist heute eher den Zinsen angenähert.
Discountzertifikat
Eine im Zertifikat verbriefte Terminkonstruktion, bei der eine Kauf-Option verkauft wird, die durch einen Basiswert (Underlying) gedeckt ist ("covered call"). Umgangssprachlich Discounter genannt.
Diskontsatz
Leitzinssatz, zu dem die Geschäftsbanken Wechsel bei der Zentralbank rediskontieren konnten. Rediskontierung spielte mit Abnahme des traditionellen Handelswechselgeschäftes zunehmend eine untergeordnete Rolle.
Diversifikation
Risikostreuung, Anlagerisiken werden verteilt, um die Chancen eines Totalverlustes zu reduzieren.
Dividende
Teil des Gewinns, den Aktiengesellschaften an Aktionäre ausschütten; von Management vorgeschlagen und der Hauptverhandlung beschlossen.
Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)
Bilaterales Abkommen zwischen zwei Ländern zur Vermeidung der Doppelbesteuerung. Ausländische Einkünfte sollen so nicht zweimal besteuert werden. Siehe auch Progressionsvorbehalt
Doppelhülle
Schiffsrumpf mit doppelter Bordwand und Doppelboden
Drei-Objekt-Grenze
Von der Rechtsprechung festgelegte, typisierte Grenze für Immobilientransaktionen, bei deren Überschreiten die private Vermögensverwaltung in eine gewerbliche Tätigkeit umschlägt.
Due Diligence (= Beteiligungsprüfung)
"Nötige Sorgfalt". Genaue Prüfung des Unternehmens durch Investoren als Basis der Investitionsentscheidung (Kauf von Unternehmensbeteiligungen), insbesondere auch die Endphase des Prüfungsprozesses. Potentiellen Erwerbern wird dabei vom Vorstand gestattet, Einblick in vertrauliche Informationen zu nehmen, damit der Erwerber sich für oder gegen Angebotsabgabe entscheiden kann.
Dwt (deadweight tons)
Abkürzung für "deadweight tons", auch tdw (tons deadweight) oder dwat (deadweight all told), beschreibt die gesamte Tragfähigkeit eines Schiffes in Tonnen, inbegriffen die Ladung, Treibstoff, Ausrüstung, Proviant, etc.
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